Chronik der Abteilung Tennis, gegr. 1978
Es waren einmal ... ..zwei einsame Spaziergänger, die führten folgendes Gespräch: "Du, was hältst du davon, einen Tennisverein zu gründen?". "Du spinnst ja, das geht doch in Düing nicht". "Warum nicht, Tennis ist eine schöne Sportart, ich habe schon in Aichach einige mal gespielt". "Komm mach mit, ich mache Vorstand und du Zweiter". So das "Gründungsgespräch der zwei Spaziergänger Johann Mayr und Alois Stegmair. Der erste Schritt zum Tennisverein wurde 1978 auf dem Turnplatz in Bayerdilling war getan. Die Linien mit Sägemehl gezogen, das Netz nur ein schwarzes Nylonband. Täglich musste, wegen Verwüstung, einer neuer Platz gebaut werden und wegen des unebenen Bodens konnten die technischen Feinheiten nicht voll ausgespielt werden. Auf Initiative der beiden Spaziergänger (s.o.) wurde im März 1979 eine Versammlung im Gasthaus Modlmair einberufen. Die damals 52 Anwesenden wurden sich, trotz der zu erwartenden hohen Kosten, schnell einig. So sollte ein Tennisverein als Abteilung des Sportverein Bayerdilling gegründet werden. Am 19. März 1979 war es dann soweit. Zur Gründungsversammlung konnte der damalige SVB Vorstand Franz Girstmair 39 der 52 Mitglieder begrüßen. Die Wahl der ersten Vorstandschaft fiel einstimmig aus. Die nächste Etappe war der Bau von zwei Tennisplätzen. Baubeginn war am 14. April 1979, in der Rekordzeit von nur 6 Wochen wurde mit etwa 1000 Arbeitsstunden die zwei Plätze fertiggestellt. Vor der wohlverdienten Hebauffeier beim "Schwarzwirt" weihte Stadtpfarrer Albert Grupp die neuen Tennisplätze feierlich ein. Abteilungsleiter Johann Mayr und 1. Bürgermeister Karl Würmseher machten anschließend das offizielle Anspiel. Der Verein war bald auf 79 Mitglieder angewachsen. Durch nur zwei Plätze wurde ein Aufnahmestopp notwendig. Wie eifrig die Tennismitglieder ans Werk gingen, erfuhr man Wochen später, als ein Bußgeldbescheid vom Landratsamt einging. Im Eifer des Tennis- und Baufiebers, hatte man vergessen, eine Baugenehmigung einzuholen. Doch auch hier zeigte sich ein souveräner 1. Bürgermeister Karl Würmseher samt Stadtrat, der die Strafe unbürokratisch aus eigener Tasche bezahlte. Pfingsten 1979 war es dann soweit, der Tennisverein nahm offiziell den Spielbetrieb auf. Nach monatelangen Anstrengungen war nun Tennisspielen angesagt. Doch hier stieß manches Mitglied auf erste unerwartete Schwierigkeiten. Einfach hinstellen und mit dem Schläger den Ball ins andere Feld zu schlagen war doch nicht so einfach. Da half auch der Tausch des "Dehner Super" für 15 Mark gegen einen teureren Schläger nichts. Im Jahr Eins danach war "Tennis total" angesagt, ohne Arbeit konnte man sich ganz dem Tennisspielen widmen. Erstmals wurden Vereinsmeisterschaften ausgetragen. Erster Vereinsmeister wurde Christian Schulz und zweiter, wie noch des Öfteren, Johann Mayr. Der nächste arbeitsintensive Einsatz war 1982 mit dem Bau des dritten Platzes. Zusammen mit dem Kinderspielplatz wurde er Pfingsten eingeweiht. Ausschlaggebend für den Bau des Platzes war die Gründung einer Tennismannschaft. Die erste Mannschaft bestand aus: Johann Mayr, Alfred Kammerer, Alois Stegmair, Rainer Stegmair, Sigi Freund, Christian Schulz, Klaus Reißner, Peter Wegele, Anton Kügle und Josef Schoder. Die Herrenmannschaft trainierte den ganzen Winter in der Halle in Pöttmes unter fachkundiger Leitung von Herrn Obermeier. Widererwarten gewann das Team in der ersten Saison sogar einige Spiele. Erstmals trugen 1982 auch die Damen Vereinsmeisterschaften aus. Erste Vereinsmeisterin wurde Therese Geier. Sie war immer die treibende Kraft bei den Damen. Des Arbeitens noch nicht müde, wurde noch im Herbst mit dem Bau eines Vereinsheimes begonnen. Nachdem der Keller aufgemauert war, wurde im Frühjahr 1983 der blockhausähnliche Bau fertig. Zur Einweihung im August 1983 wurde ein Grillfest veranstaltet. Das Jahr 1984 verlief ohne nennenswerte Ereignisse. Erst im Frühjahr 1985 gab es wieder Arbeit. Es wurde auf allen drei Plätzen eine automatische Beregnungsanlage eingebaut. Auch sportlich gab es 1985 den bisher größten Erfolg. Zusammen mit den Fußballern gewann die 1. Herrenmannschaft die Vizemeisterschaft und stieg in die nächst höhere Spielklasse auf. Unter Trainer Wilfried Florian schafften Franz Girstmair, Achim Dittmann, Thomas Helmer, Rainer Stegmair, Jochen Freund, Josef Schoder, Thomas Baars, Anton Kügle, Johann Mayr, Roland Stegmair und Peter Wegele den Aufstieg in die Kreisklasse 3. Dieser Aufstieg wurde mit einer Aufstiegsfeier begossen, die noch jahrelang für Gesprächsstoff sorgte. Das Jahr 1986 verlief ohne Höhen und Tiefen. Es gab weder Auf- noch Abstieg und auch keinen Arbeitseinsatz zu verzeichnen. Doch 1987 gab es erstmals ein kleines Tief im Verein. Rückläufige Mitgliedszahlen und mehrere Abgänge aus der 1. Herrenmannschaft sorgten für ein Negativjahr. Die Verbandsrunde der Herrenmannschaft verlief mit nur einem Sieg enttäuschend und auch der Spielbetrieb auf den drei Plätzen war sehr schwach. Kurios hierbei, daß man wiederum mit den Fußballern abstieg. Später wurde allerdings, im Gegensatz zu den Kickern, der Abstieg aus organisatorischen Gründen nicht vollzogen. 1988 war Neubeginn für das Tennisteam. Mit einer neu angeschafften Ballwurfmaschine und einem neuen Trainer, Herrn Erwin Leinfelder, stellte sich rasch der sportliche Erfolg wieder ein. Den danach einsetzenden Aufstieg der Tennisabteilung sieht man darin, daß 1989 erstmals drei Mannschaften an Wettspielen teilnahmen. Großen Wert legte der Verein auf die Jugendarbeit. Auch wurde 1989 mit einem kostenlosen "Schnuppertraining" begonnen, daß vor allem Kinder und Jugendliche an den Verein heranführte. 10 Jahre lang hat Vereinsgründer Johann Mayr die Geschicke des Clubs gelenkt. Aus gesundheitlichen Gründen gab er in diesem Jahr die Leitung an Anton Gritschneder ab. Mit viel Engagement und einem zuverlässigen Helferstab führte er diese Aufgabe erfolgreich weiter. Im elften Jahr gab es in den Verbandsspielen nur mäßigen Erfolg. Nur die Damen- und 2. Herrenmannschaft konnten sich steigern. Bei den Vereinsmeisterschaften errang Anna Schoder zum fünften mal in Folge die Meisterehre. Zum ersten mal trugen die Senioren (ab 35 J.) ihre Vereinsmeisterschaften aus. Am Tennisheim wurde der Eingang an der Westseite überdacht. Dieser, aus Holz und Plexiglas erbaute Anbau, stellt eine weitere Bereicherung für die Tennisanlage dar. 1991 begann die Saison für die Mannschaften in der neu gebauten Tennishalle "Lechsportpark" in Rain. Alle drei Mannschaften spielten eine gute Runde und belegten vordere Tabellenplätze. Unter der Leitung von A. Gritschneder und Peter Wegele wurde in Zusammenarbeit mit Trainer Erwin Leinfelder die Jugendarbeit noch mehr intensiviert. Im Jahr 1992 war wiederum ein größerer Arbeitseinsatz angesagt. In Zusammenarbeit mit dem Hauptverein wurde eine Wasserleitung zu den Tennis- und Fußballplätzen verlegt. Dank vieler freiwilliger Helfer und großzügiger Zuschüsse konnte die Leistung ohne Schulden erbracht werden. Auf dem sportlichen Sektor gab es eine Negativmeldung zu verzeichnen - die Damenmannschaft zog sich aufgrund personeller Probleme vom Spielbetrieb zurück. Erfreulicherweise schloss eine neu gegründete Mädchenmannschaft diese Lücke. Diese jungen Damen trainierten den ganzen Winter mit Josef Schoder und Erwin Leinfelder und nahmen im Frühjahr 1993 erfolgreich an der Verbandsrunde teil. Auch beide Herrenteams spielten eine gute Runde, die 2. Mannschaft wurde Vizemeister und stieg in die Kreisklasse 3 auf. Die Vorstandschaft wurde in diesem Jahr neu gewählt und ausnahmslos in ihren Ämtern bestätigt. Bemerkenswert hierbei, Kassier Martin Müller erfüllt dieses Amt seit der Gründung vor 14 Jahren. Im Jubiläumsjahr 1994 verlegte man sich ganz aufs Tennis spielen. Die Punktrunde verlief erfolgreich, sowohl die beiden Herrenmannschaft wie auch die Mädchen erspielten sich gute Platzierungen. Die Vereinsmeisterschaften wurden wiederum mit großer Begeisterung gespielt. Hier wurde der erfreuliche Trend der letzten Jahre wiederum bestätigt, daß sich die jungen Spieler und Spielerinnen mehr und mehr steigern und die Titel erringen. Zum ersten mal wurde für Kinder (4-8 J.) ein Kindertraining eingerichtet. Gleich im Jahr darauf, gab es wieder Grund zum Feiern. Die 1.Herrenmannschaft stieg in die Kreisklasse 2 auf. In den letzten Jahren immer knapp gescheitert, schaffte es diesmal die junge Mannschaft, erfolgreich von Erwin Leinfelder trainiert. 1995 erlebte die Abteilung vor allem im Damenbereich, einen deutlichen Aufschwung. Sowohl im "Hausfrauentennis", wie auch im Jugendbereich fanden die Damen immer mehr Spaß am Tennisspielen. Gezielt verfolgte man diese Begeisterung in Verbindung mit einem intensiven Jugendtraining, bei dem in erster Linie Mädchen zugange sind. Im ersten Jahr in der "Tennis A-Klasse" (Kreisklasse 2) belegte das Herrenteam einen guten Mittelplatz. Erfolgreich schnitt die 2. Herrenmannschaft ab, die nach dem Abstieg im Vorjahr, 1996 sofort wieder in die Kreisklasse 3 aufstieg. Der Aufschwung im Damentennis und die erfolgreiche Jugendarbeit mündete zu einem besonderen Erfolg, erstmals seit Jahren nahm wieder eine Damenmannschaft an der Verbandsrunde teil. Zum Abschluss des Jugendtrainings veranstaltete man ein Grillfest mit Zeltlager, Nachtwanderung und Fakelzug. Bei der Jahreshauptversammlung 1997 wurde die Vorstandschaft mit Anton Gritschneder, Josef Schoder, Peter Wegele und Martin Müller bestätigt. Die Verbandsrunde verlief für alle drei Mannschaften erfolgreich und am Ende belegten alle Teams gute Mittelplätze. Unsere Mädchen spielten, unter Führung von Josef Schoder, in einer Spielgemeinschaft in Münster erfolgreich eine Punktrunde. Doch sollte das Jahr ruheloser enden, als es begonnen hatte. Man hatte sich entschlossen, das Tennisheim zu vergrößern. Bedingt durch die unzureichenden Sanitäranlagen und Umkleideräume wollte man den vorhandenen Bau vergrößern und neue Umkleidekabinen, Duschen und WC's anbauen. Nachdem im Frühjahr bereits die Planungen liefen, rollte im September der Bagger an. Bis Weihnachten 1997 erstellten viele fleißige Helfer den Keller im Rohbau und das Heim in Holzbauweise mit vergrößerter Terrasse. Im Frühjahr 1998 folgte dann der Kellerinnenausbau, der im Mai fertig wurde. Das Jahr 1998 stand somit noch ganz im Zeichen der Baumaßnahme. War zwar der größere Arbeitseinsatz bereits im Jahr 1997 geleistet worden, so mußte man im Frühjahr doch den Innenausbau fertigstellen und die Außenanlagen wieder herrichten. Und im Herbst sollte das neue Heim feierlich eingeweiht werden. Unter dieser Vorgabe litt der gesamte Spielbetrieb und vor allem das Jugendtraining, daß nicht in gewohnter Weise durchgeführt werden konnte. Selbst die Vereinsmeisterschaften gingen zäh von statten. Das Heim nun fertig, fand Ende August nun eine gut organisierte Einweihungsfeier, die zugleich Feier zum 20-jährigen Vereinsjubiläum sein sollte, statt. Pfarrer Anto Maric weihte und segnete das Tennisheim feierlich. Für das anschließende Feiern wurde das Vereine-Zelt aufgebaut. Fam. Girstmair "zauberte" wieder einmal ein Buffet auf den Tisch. Eingeladen wurden neben allen Mitgliedern, alle Gönner, Spender und Helfer die zum Gelingen des Bau's beigetragen haben, nebst Bürgermeister und Stadträte. Ca. 80 Personen folgten der Einladung und verbrachten bei der Tennisabteilung einen gemütlichen Abend. Bei dieser Gelegenheit bedankte sich die TA bei Herrn Martin Müller für 20 Jahre Kassiertätigkeit und verlieh ihm die Ehrenmitgliedschaft. Die letzte Saison des Jahrtausend war, wie sich im Laufe des Jahres herausstellte, eine sehr Erfolgreiche. Das neue Heim fertig gebaut, konzentrierte sich der Verein wieder auf's Tennisspielen. Das Training begann im April im Freien mit den Trainern Erwin Leinfelder und Darek. Auch Mitte Mai startete das Jugendtraining, dass noch mehr intensiviert wurde und das am Ende des Jahres eine neue Kleinfeld Mannschaft hervorbringen sollte. Die erste Meisterschaft bei den Verbandsspielen konnte eine Mannschaft aus Bayerdilling erringen. Die Damenmannschaft gewann in der Kreisklasse 3 alle Spiele und wurde überlegen Meister. Die junge Mannschaft gab dank ihres Könnens und Ausgeglichenheit allen anderen Teams das Nachsehen. Wie hoch der Stellenwert des Damentennis in Bayerdilling ist, verrät auch die Tatsache, dass sich mehrere Spielerinnen aus umliegenden Ortschaften der Mannschaft angeschlossen haben. Aber auch die beiden Herrenteams spielten eine gute Saison und belegten in der Kreisklasse 2 bzw. Kreisklasse 3 gute Mittelplätze. Das bereits erwähnte Jugendtraining dauerte bis Juli und wurde mit einer Abschlussfeier beendet. Zudem beschloss der Verein, für 2000 eine Kleinfeldmannschaft zu melden. Dazu wurde im August ein Probetraining veranstaltet und die notwendigen Schritte eingeleitet. Im Herbst wurde noch der lang ersehnte Schotterweg vom Parkplatz zum Tennisheim gebaut. Zusammen mit der Stadt Rain und dem Hauptverein legte man gemeinsam den Weg an. Ein gemütlicher Saisonabschluss im Vereinslokal "Schwarzwirt" beendete die offizielle Saison 1999. Die Milleniumsaison war eher ein normales Tennisjahr. Einzig die Gründung einer Kleinfeldmannschaft war ein besonderes Ereignis. Die Mannschaften trainierten ab Januar in der Halle und begannen Ende April, nachdem die Plätze hergerichtet waren mit der Freiluftsaison. Unter den beiden Trainern Erwin Leinfelder und Darek spielten alle drei Teams eine erfolgreiche Verbandsrunde. Die Herren 1 erreichten in der Kreisklasse 2 mit 6:8 Punkten den 6. Tabellenplatz. Die Herren 2 mit 4:8 Punkten den 5. Platz in der Kreisklasse 3 und die Damen, im Vorjahr aufgestiegen, spielten gleich wieder vorne mit. Mit 8:8 Punkten errangen sie einen hervorragenden 4. Tabellenplatz. Sehr erfreulich war das Zustandekommen einer Kleinfeldmannschaft. 7 Mädchen und Jungen bis 10 Jahren schlossen sich zu diesem Team zusammen und spielten bereits im Januar ein Hallenturnier (7. Platz von 14 - ohne Training) in Harburg und im Mai eine Verbandsrunde mit 3 Spielen gegen Rain, Schrobenhausen und Burgheim. Die Jugendlichen trugen keine offiziellen Meisterschaften aus, sondern spielten im Rahmen eines dreitägigen Zeltlagers ein Turnier. Das Zeltlager war für ca. 25 Jugendlichen ein Höhepunkt des Tennisjahres. Drei Tage zelteten unter Aufsicht von A. Gritschneder die Kinder, spielten Tennis und machten Ausflüge ins Freibad oder eine Radtour zum Eisessen, abends erzählte man sich am Lagerfeuer Geschichten. Eine erfreuliche Änderung bezüglich des TA-Beitrages konnte mit Unterstützung des Hauptvereines erzielt werden. Der zusätzliche Tennisbeitrag konnte von 90,- DM auf 75,- DM gesenkt werden, dafür erhielt die TA einen Ausgleich vom Hauptverein. Somit wurde die Beitragsdoppelbelastung für die TA Mitglieder gemindert. Nachdem alles gespielt war, klang die Saison ruhig aus. Eine Saisonabschlussfeier im Sportheim beendete offiziell die Milleniumsaison. Die TA hatte 2000 nur noch 98 Mitglieder. Die Jahre 2001 bis 2003 brachten vor allem im Jugendbereich einige positive Neuerungen. Die 2000 gegründete Kleinfeldmannschaft spielte 2 Jahre erfolgreich Kleinfeldtennis bis im Jahre 2002 alterbedingt die Bambinimannschaft daraus wurde. Aber auch in dieser Altergruppe schlugen sich die „4 Mädels und 1 Knabe“ recht erfolgreich. Zudem spielten Juniorinnen ständig Verbandsspiele in einer Spielgemeinschaft in Münster. Bei den Erwachsenen hielten sich die 1. Herrenmannschaft erfolgreich in der Kreisklasse 2, während es bei den Damen ein Auf und Ab wurde zwischen der Kreisklasse 2 und 3. In der Saison 2003 spielte anstelle der 2. Herrenmannschaft ein Seniorenteam in der neu geschaffenen Hobbyrunde „Rund um Meitingen“. Grandios hierbei, die Oldies aus Bayerdilling gewannen den erstmals ausgespielten „Kille-Cup“ überraschen in einem dramatischen Endspiel auf der Anlage des TC Nordendorf. Die Neuwahlen 2001 brachten keine große Veränderung in der Abteilungsleitung. Anton Gritschneder bleib Abteilungsleiter, neuer Stellvertreter wurde Georg Koller jun. und Schriftführerin Renate Lindermair anstelle von Peter Wegele. Bau- und Arbeitsmäßig stand nach dem großen Umbau 1998 kein erneutes Projekt auf dem Plan, so dass hier nichts Außergewöhnliches geschah. Die Mitgliederzahl blieb konstant um die 100. Mehr Bewegung, leider nicht nur Positives kam 2004 in die Abteilung. Organisatorisch und Verwaltungsmäßig gab zwar keine Neuerungen aber im sportlichen Bereich taten sich Höhen und Tiefen auf. Der erste "Tiefschlag" gab es gleich zu beginn des Jahres, als die Damen, die eigentlich mengenmäßig leicht eine Mannschaft stellen konnten, keine Damenmannschaft für die Verbandsrunde 2004 zu Wege brachten. Grund hierfür waren die mangelnde Einstellung und Weitsicht gegenüber dem Verein der Damen. Das zweite wenig erfreuliche Ergebnis gab es im Juli, als das 1. Herrenteam mit dem vorletzten Tabellenplatz aus der Kreisliga 2 abstieg. Sportlich Erfolgreich waren nur die "Alten" und die jungen Spieler und -innen. Die "AH" gewann erneut in der Hobbyrunde "Rund um Meitingen" den Kille-Cup mit einem überzeugenden Endspielsieg (5:1) gegen Thierhaupten in Langweid. Im Jugendbereich gab es nur Erfreuliches. Die erstmals spielenden Juniorinnen schlugen sich tapfer und auch die neu formierte Mädchenmannschaft wurde auf Anhieb Tabellendritter. Vier männliche Jugendliche spielten mit großen Erfolg in Spielgemeinschaften in Rain und Oberndorf. "Getopt" wurde dieses durch die erfolgreiche Teilnahme zweier SVB Jugendlichen an den Kreismeisterschaften in Nördlingen, wobei Veronika Gritschneder bei den Mädchen Dritte und Florian Wegele bei den U16 Junioren sogar Vizekreismeister wurde. Die Mitgliederzahl stand weiterhin bei 100. Neues gab es aus der Tennisabteilung zu vermelden. Nach 16 Jahren übergab Abteilungsleiter Anton Gritschneder sein Amt an Georg Koller jun., der von nun an die Tennisspielabteilung leitete. Im gleichen Jahr wurde erstmals eine Übungsleiterin aus den eigenen Reihen ausgebildet. Renate Lindermair absolvierte erfolgreich den Übungsleiterlehrgang für Tennis und trainierte zusammen mit Erwin Leinfelder die Jugendlichen der TA. Ansonsten verlief auch das Tennisjahr ruhig und geordnet. Die Herren stiegen überraschend wieder in die Kreisklasse 2 auf und im Jugendbereich spielte erstmals eine Juniorenmannschaft. Höhen und Tiefen gab es 2006 bei den Tennisspielern. Tiefen im Erwachsenentennis, wo die 1. Herrenmannschaft wieder in die Kreisklasse 3 abstieg und erneut keine Damenmannschaft am Wettspielbetrieb teilnahm. Gleich mehrere „Höhen“ meldete die Jugendabteilung der TA. So gelang erstmals einem Spieler aus Bayerdilling der Sprung in die Höherklassigkeit, Florian Wegele wechselte sportlich nach Bäumenheim und spielte bei den Junioren in der Bezirksliga. Nachdem gleich zwei Juniorinnen- und ein Juniorenteam erfolgreich an den Verbandsspielen teilnahm, gelang es auch, die restlichen Tennisspieler und –innen in Spielgemeinschaften zu integrieren. Der Saisonhöhepunkt fand allerdings eindeutig in Nördlingen statt. Nachdem insgesamt 9 Jugendliche an den Kreismeisterschaften teilnahmen, gelang erstmals in der Vereinsgeschichte einem Spieler der Gewinn der Jugendkreismeisterschaft. Der, für den TC Bäumenheim spielende, Florian Wegele wurde in der „Königsklasse“ U18 Kreismeister 2006. Komplettiert wurde dieser große Erfolg durch den 3. Platz bei den Juniorinnen U16 durch Juliane Schuster aus Pessenburgheim. Erfolgreich waren die SVB Cracks auch bei den erstmals ausgetragenen Doppel-Kreismeisterschaften in Mertingen. Roman Zach gewann mit seinem Mannschaftspartner aus Marxheim den Kreismeistertitel Knaben U14 und Franz Gritschneder/Florian Wegele erreichten bei den Junioren U18 den 3. Platz. Maßgeblichen Anteil an diesem Erfolg hat die gute Jugendarbeit der Abteilung durch die beiden Übungsleiter Renate Lindermair und Erwin Leinfelder. Diese gute Jugendarbeit der vergangenen Jahre zeigte sich auch erstmals bei den Vereinsmeisterschaften, wo Florian Wegele den mehrfachen Vereinsmeister Joseph Königsdorfer ablöste und den Titel im Herreneinzel sowie bei den Junioren gewann. Die Vereinsarbeit verlief geordnet und ruhig, finanziell stand die Abteilung auf soliden Füßen, die Mitgliederzahl blieb stetig bei ca. 100. Weiter aufwärts verlief die Entwicklung in der Tennisabteilung in 2007, hier in erster Linie im Jugendbereich. Mit vergleichbaren Ergebnissen bei den Kreismeisterschaften wie ein Jahr zuvor, steigerten jedoch die jungen Spielerinnen und Spieler ihre Ergebnisse bei den Verbandsrunden. Beide eigene Jugendteams, die Juniorinnen und die Junioren wurden ungeschlagen Meister in ihren Gruppen und stiegen in die Bezirksklasse 2 auf. Auch die Spielgemeinschaft in Marxheim, mit Bayerdillinger Beteiligung, war erfolgreich und wurde bereits zum zweiten Male in Folge Meister und spielt 2008 in der Bezirksklasse 1. Aber auch im Erwachsenentennis gab es Erfolge zu vermelden. So belegte das AH-Team beim „Kille-Cup“ den zweiten Platz und ein nachträgliches „Weihnachtsgeschenk“ bekamen die Herren 1, die als Tabellenvierter noch in die Kreisklasse 2 aufstiegen. Nach dem sportlich erfolgreichsten Tennisjahr 2007 konnten erwartungsgemäß die großen Erfolge (2 Jugendmannschaften Meister und Aufsteiger in Bezirksklasse) in 2008 nicht wiederholt werden. Wobei die Juniorinnen in der höheren Spielklasse erneut auftrumpften und den 2. Tabellenplatz erreichten. Wesentlich schwerer taten sich die Junioren in der Bezirksklasse, sie mussten sich allen Gegnern geschlagen geben. Erstmals nach einigen Jahren Pause, nahm wieder eine Mädchenmannschaft an den Verbandsspielen teil. Arg gebeutelt wurde auch die Herrenmannschaft, die als Tabellenvierter aufstieg und sich doch als „Kanonenfutter“ betrachten musste und sieglos wieder abstieg. Auch eine Damenmannschaft konnte nach einigen Jahren wieder gemeldet werden. Mit einer sehr jungen Mannschaft wurde ein möglicher Grundstein gelegt, wieder eine zukunftsträchtige erfolgreiche Damenmannschaft zu bekommen. Die Oldies wurden zum zweitem Male in Folge Zweiter beim „Kille-Cup“. Die Mitgliederzahl blieb konstant auf 99. Peter Wegele
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